Montag, 24. Juli 2017

Erinnerung an Carl Fröschl (1848-1934)

Derzeit topfe ich auch einige meiner Pflanzen um und dazu paßt auch diese alte Postkarte, die Kinder zeigt, die ebenfalls mit Umtopfen von Pflanzen beschäftigt sind.


Eine typische Genre-Karte um 1900, wo Szenen das Alltags gezeigt werden, etwas, was heute kein Sujet von Künstlern mehr ist. Auch wird man heute auch keine Kinder mehr sehen, die im Garten arbeiten oder die Blumen umtopfen, damals Alltag!


Die Postkarte stammt von dem Wiener Künstler Carl Fröschl (1848-1934), ein Künstler, der sich in seinen Bildern der kleinen Leute annahm, wie z.B. in dem Bild „Große Wäsche“, damals eine schwere Arbeit, Wäsche waschen. Aber großartig die ländliche Szenerie mit Hühnern und Küken, die artgerecht frei umher liefen.

Aber Fröschl malte auch, ganz zeitgemäß um 1900, allegorische Szenen, so das kleine Bild, interessant gerahmt: „Verkündung des Frühlings.

Freitag, 21. Juli 2017

Geliebter alter Agapanthus

Mein Agapanthus-Kübel steht vor meiner überdachten Terrasse, zusammen mit dem Mandarinenbäumchen, den am Spalier hoch kletternden roten Prunkbohnen, einer Klettergurke und einem Hängetopf mit Erdbeeren

Ich weiß es nicht ganz genau, aber 55 Jahre ist unsere Agapanthus-Pflanze mindestens alt, jedenfalls kann ich mich gut als Kind von vielleicht 10 Jahren daran erinnern, daß sie als Kübelpflanze bei uns war.

Im Laufe der Jahrzehnte mußte sie zwar öfter mal geteilt werden, da der Kübel zu klein für sie wurde, aber immer hat der Agapanthus auch die karge Winderszeit im relativ dunklen Keller gut überstanden.

wundervolles Blau der Agapanthus-Blüte

Nun erfreut der Agapanthus mich wieder mit seiner wundervollen Blütenpracht. Danke, Agapanthus!

Übrigens, wußten Sie, liebe Blogleser, daß die wörtliche Übersetzung des botanischen Gattungsnamens Agapanthus, Liebesblume heißt?

Mein kleiner Hängetopf mit Erdbeeren! Die Erdbeeren auf dem Boden sind "Opfer" der Hühner geworden, aber ich gönne den Hühnern gern die schmackhaften Früchte. Warum sollen nur wir Menschen es uns schmecken lassen?
 

Donnerstag, 20. Juli 2017

1951: "Jeder deutsche Patriot hilft beim Neuaufbau Berlins!"

Rückblende: 1945 lag Berlin in Trümmern!



Im November 1951, wenige Monate nachdem ich geboren wurde, veröffentlichte die SED einen Aufruf für den Aufbau Berlins. Das „Nationale Aufbauprogramm Berlin“ sah die Stalinallee als Schwerpunkt eines Stadtteils von Wohn- und Hochhäusern, sowie als Vorbild für die hauptstädtische Architektur und Stadtplanung vor. Dazu wurde die Bevölkerung zur Enttrümmerung des Ruinengeländes zu freiwilligen, unbezahlten Arbeitseinsätzen aufgefordert. Allein mein Vater leistete über 800 unbezahlte Aufbaustunden (NAW) in den 50er Jahren, in Dessau und in Berlin.
 
Anfang 1952 legte Ministerpräsident Otto Grotewohl den Grundstein symbolisch für den gesamten neugedachten Straßenzug. Zur damaligen Zeit machten die Linken in Deutschland noch nicht auf antinationales Multikulti, wie jetzt die Linken, die man getrost als Pseudolinke bezeichnen kann.
 
Werbetafeln, siehe oben, wo „deutsche Patrioten“ angesprochen wurden, würden heute in dekadenter Zeit als rechtsextrem gelten. Unter größten Mühen und mit dem Fleiß vieler Berliner, die unbezahlte NAW-Stunden leisteten, wurde Ostberlin wieder aufgebaut, dabei waren die Lebensmittelrationen knapp, siehe diese Lebensmittel-Zusatzkarte aus dem Jahre 1952:
 
 
Die Häuser, die damals Volkseigentum waren, die wurden nach der Wende Spekulanten an den Hals geschmissen und in ihnen wohnen zu großen Teilen Wessies und Ausländer, die nichts davon wissen, wie Ostdeutsche nach dem Krieg für den Aufbau dieser Häuser geschuftet haben.

Montag, 17. Juli 2017

Auf Zigarrenkisten: „Rauchen kann ihr ungeborenes Kind töten“, und das wo in Deutschland seit Freigabe der Abtreibung 12 bis 15 Millionen von Kindern im Mutterleib getötet wurden!


Was für ein widerlicher Staat! Da gibt es jetzt bei meinen Zigarrenkisten Aufkleber mit der Aufschrift: „Rauchen kann ihr ungeborenes Kind töten“

Erstens rauchen Frauen kaum Zigarren, zu 99% sind es Männer die Zigarren rauchen und zweitens, ausgerechnet ein Land, wie Deutschland, wo seit Freigabe der Abtreibung 12 bis 15 Millionen Kinder im Mutterleib getötet wurden und dies auf grausame Art, nämlich zerstückelt und dann achtlos in den Abfall geworfen, so ein Schandstaat wagt es, auf die Tötung ungeborenen Lebens durch Zigarrengenuß hinzuweisen?



Daß Kinder im Mutterleib bei der Abtreibung volle Empfindungen haben und alles an ihnen schon vorhanden ist, das interessiert das deutsche Volk nicht, welches ja auch kein Mitleid mit den vielen Millionen von Nutztieren hat, die in deutschen Tier-KZ´s ein elendes Leben und einen grausamen Tod erleiden müssen.
 
 
 
Da lobe ich mir die Polen, die die Tötung von Kindern im Mutterleib seit einiger Zeit verbieten. Nur in drei Ausnahmefällen ist die Tötung erlaubt: Wenn die Frau vergewaltigt wurde, ihr Leben in Gefahr ist oder das Kind eine schwere Behinderung hat.
 
Aber was soll man auch von einem Volk, wie den Deutschen, auch anderes erwarten, welches ohne Skrupel in der NS-Zeit Millionen von Menschen in KZ´s umbrachte.

Sonntag, 16. Juli 2017

Bitte Petition unterzeichnen: Tierqual-Ministerin entlassen!



Die Albert Schweitzer Stiftung hat eine Petition initiiert, welche die Entlassung der NRW-Landwirtschaftsministerin Schulze-Föcking fordert.
 
Liebe Leser, ich bitte Sie, diese Petition zu unterschreiben!
 
Die zwischen März und Juni 2017 erstellten Aufnahmen dokumentieren klare Verstöße gegen das Tierschutzgesetz, siehe dazu meinen Blogbeitrag: http://barrynoa.blogspot.de/2017/07/nrw-landwirtschaftsministerin-cdu.html.
 
Frau Schulze-Föcking und ihr Ehemann sind alleinige Gesellschafter der betroffenen Betriebe. Die Ministerin ist aufgrund der vielen Verstöße in ihrem Amt nicht tragbar. Insbesondere, da sie als Landwirtschaftsministerin auch für den Tierschutz in Nordrhein-Westfalen Verantwortung trägt. Unterstützen Sie die Forderung an den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet, Ministerin Schulze-Föcking sofort zu entlassen.

Eine Ministerin, die für solche Zustände verantwortlich ist, ist untragbar. Es ist schlimm genug, daß es dieser Petition bedarf und diese Person von Laschet nicht von selber entlassen wird und von ihrer Partei, der CDU geächtet wird.

Hier gehts zur Petition:




 

Samstag, 15. Juli 2017

NRW-Landwirtschaftsministerin (CDU) verantwortet schwere Tierquälerei



Brandaktuell!


Der Ministerpräsident von NRW, Armin Laschet, will Ermittlungen im Fall der von ihm erst vor wenigen Wochen neu ernannten Landwirtschaftsministerin Schulze-Föcking abwarten!!!

Man faßt es nicht, als wenn die furchtbaren Filmaufnahmen in ihren Ställen (Tier-KZ´s) nicht schon genügen würden, diese schändliche Frau ihres Amtes zu entheben. Die RTL-Sendung „Stern-TV" hatte am Mittwoch (12.07.2017) Bilder von dem Schweinemastbetrieb ausgestrahlt. Sie zeigten stark verletzte Tiere mit angefressenen, entzündeten Schwänzen oder geschwollenen Gelenken in einem verdreckten Stall, wo oft nicht mal die Wasserzufuhr funktionierte und die armen Tiere Durst leiden mußten.

Auf die Frage, ob es deshalb politische Konsequenzen für Schulze-Föcking geben könnte, sagte Laschet auf Nachfrage des WDR: "Das Tierwohl hat für mich allerhöchste Priorität. Insofern ist das für mich der Maßstab, mit dem Politik gestaltet wird." Es liege nun an den Behörden, die Vorwürfe aufzuklären.

Laschet stehe hinter seiner Ministerin, hieß es später aus der Staatskanzlei!!!!!! Was für ein Lump, und Heuchler! Dieser Laschet ist der unmoalischste Ministerpräsident NRW´s, den NRW je hatte.

Überhaupt, eine Tier-KZ-Betreiberin als Landwirtschaftsministerin einzusetzen, das grenzt an XXXXXXX. Die Tierschutz-Stiftung Albert Schweitzer hat unterdessen Strafanzeige gegen die Landwirtschaftsministerin gestellt. Die heimlich aufgenommenen Bilder von Tierschützern zeigten viele Schweine im Mastbetrieb der Familie Schulze-Föcking "in einem besonders desolaten Zustand", begründete die in Berlin ansässige Stiftung am Freitag ihren Vorstoß.
Die Anzeige sei eingegangen, bestätigte die Staatsanwaltschaft Münster. Ein Bosbach machte für diese Typen kräftig Werbung im NRW-Landtagswahlkampf, pfui Teufel! In der Diskussion mit der Ditfurth im Fernsehen, da spielte er den moralisch empörten Biedermann und verließ die Sendung, es ist aber nichts darüber bekannt, daß er die sofortige Entlassung der Schulze-Föcking aus ihrem Amt verlangt. Abstoßend solche CDU-Typen!

Donnerstag, 13. Juli 2017

Placid und Muzo in "Mäxchen" von 1957

Daß ich zu den Comicfiguren Pif, Placid und Muzo, aus der französischen Zeitschrift „Vaillant“, eine ganz besondere Beziehung habe, das konnten die Blogleser schon bisher hier in meinem Blog lesen.

Als kleiner Junge bekam ich mal einen innig geliebten Pif-Anhänger, wo der liebe Hund Pif Akkordeon spielte und dies, wenn man den Anhänger hin und her bewegte. Der wurde mir geklaut und kam 50 Jahre später durch kuriose Umstände wieder in meinen Besitz. Siehe Fotos:



Vorderseite

Rückseite

Aber auch in der „Frösi“, die ich als Kind las, gab es ja ein paar Comic-Streifen mit den „Vaillant"-Comicfiguren Placid und Muzo, die ich ebenfalls liebte. Als diese Comics in der „Frösi“ nicht mehr erschienen, da schrieb ich mal einen Protestbrief an die „Frösi“, unter dem Motto „Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!“ Und ich bekam auch Antwort, siehe:


Als Erwachsener vergaß ich die Vaillant-Comicfiguren nicht, kaufte mir extra wegen der Comic-Geschichten die in der DDR erhältliche französische Zeitschrift „l´Humanité dimanche“ von der französischen kommunistischen Partei, wo es solche Comic-Geschichten zu sehen gab.
Und schließendlich drehte der französische Arte-Regisseur Guillaume Podrovnik bei mir zuhause, für seinen Dokumentarfilm über Pif und seine Freunde:
 
Links Guillaume Podrovnik, rechts meine Wenigkeit, bei mir zuhause 
 
 
Besonders lustig in diesem Film, nach dem Interview mit mir ein paar Szenen, wo vor dem Hintergrund meines Hauses Placid und Muzo von Volkspolizisten abgeführt werden, siehe Standbild aus dem Film:
 
 
Damit sollte dokumentiert werden, daß nach den weltoffenen 50er Jahren es vorbei war mit westlichen Comics. So war es auch, die 50er Jahre waren in der DDR die weltoffenste Zeit, als aber die  kleinbürgerlichen revisionistischen Cliquen an der Macht immer fester im Sattel saßen, war es damit vorbei.
 
Hier weiterführende Links zu Pif und Placid und Muzo: 
  

Nicht nur im eigentlichen Heft der „Frösi“ gab es in den 50er Jahren Comics mit Placid und Muzo, sondern auch in der Beilage „Mäxchen“ im Jahre 1957. Eigentlich sollte „Mäxchen“ 3 mal im Jahr erscheinen, aber schon nach der 2. Nummer war Schluß, aus welchem Grund auch immer.
 
Heute möchte ich für die Comic-Freunde und Nostalgiker unter meinen Lesern das kleine Heftchen „Mäxchen“ Nr. 1 vorstellen. Ich habe es komplett eingescannt, also mehr als 8 Seiten hatte es nicht. Trotzdem ist es doch wunderbar für alle diejenigen die das Glück hatten Kind in den 50er Jahren in der DDR zu sein und damals die tollen Kinderzeitschriften gelesen haben zu dürfen, die alten Bekannten Placid und Muzo sowohl auf dem Umschlag, wie auch bei einer Comic-Geschichte wieder zu sehen.