Sonntag, 19. November 2017

Die fliegende Merkel

Daß Sie die Kanzlerin Angela Merkel kennen, werte Blogleser, das ist klar; kennen Sie aber auch die „Fliegende Merkel“? Nein? Die "Flying Merkel" (1911–1915) war ein Motorrad des us-amerikanischen Herstellers Merkel in Milwaukee, später Middletown, Ohio.

Flying Merkel, Werbeplakat von 1913


Der deutschstämmige Firmengründer Joseph F. Merkel (1872–1958) konstruierte schon 1902 Einbaumotoren für Motorräder, seit 1903 stellte er eigenständig Motorräder her, mit einem 316-cm³-Einzylindermotor. 1908 fusionierte das Unternehmen mit der „Light Manufacturing and Foundry Company“ in Pottstown. Motorradmodelle trugen nun die Bezeichnung „Merkel-Light“ auf dem Tank.
 
1910 erschien eine erste Zweizylinder-V-Maschine von Merkel, 1911 wurde das Unternehmen von der „Miami Cycle and Manufacturing Company“ von Middletown, Ohio, übernommen. Daraufhin änderte sich die Tankbeschriftung und Ausstattung des Motorrads mit der Beschriftung „Flying Merkel“ und die Lackierung in leuchtendem Orange, später als „Merkel-Orange“ bezeichnet.

Samstag, 18. November 2017

Lustige Tier-Gif´s

Heute mal etwas lustiges: 5 Gif´s mit Tieren!

Vegan schmeckt gut!

Feuer gefällig?

Gierige Menschen müssen den Möwen die Fische nicht weg fressen. Menschen können sich auch gut vegan ernähren! 

Keinen Bock auf eine dumme fette Sau?

Hühnerliebe

Dienstag, 14. November 2017

Die Bilder von Fernand Pelez (1848-1913), Aufruf zum Klassenkampf!

Fernand Pelez, eigentlich Ferdinand Emmanuel Pelez de Cordova (1848-1913), ein Maler der Humanität!

Nach einigen ersten Erfolgen geriet Pelez' künstlerisches Schaffen um 1880 zum finanziellen Desaster, da er nichts verkaufen konnte. Pelez stellte 1896 an der großen jährlich stattfindenden Ausstellung des Salons de Paris sein Bild „L’Humanité“ aus, welches aber bei der Jury wie auch beim bourgeoisen Publikum keine Anerkennung fand. Kein Wunder, denn die bourgeoise Ausbeuterklasse wollte nicht mit dem Elend der von ihnen ausgebeuteten Massen konfrontiert werden. Pelez zog sich nahezu völlig zurück. Er malte weiterhin, weigerte sich aber strikt, seine Bilder auszustellen oder sie zu verkaufen. Mit 70 Jahren starb Fernand Pelez vergessen am 7. August 1913 in Paris.

Pelez' Bilder rufen auch heute noch auf zum Kampf für eine gerechtere Gesellschaft als die kapitalistische Klassengesellschaft, die auf der einen Seite Milliardäre kennt und auf der anderen Seite Obdachlose.







eines der wenigen idyllischen Bilder von Perez
 

Samstag, 11. November 2017

Dr. Gunter Bleibohm und Harald Hoos: Gedanken zur UN-Weltklimakonferenz in Bonn

In Bonn findet zurzeit die UN-Weltklimakonferenz statt. Es ist seit 1995 die 23. Auflage  dieses Illusionstheaters, das Aktivität und Handlungswillen der aktuell verantwortlichen Politiker in den Staaten der Welt demonstrieren und verkünden soll.
Schaut man etwas genauer hin, bekommt das Ganze – wie der Schwabe so schön sagt – ein „Gschmäckle“, scheint doch ein wunderbarer, staatlich steuerfinanzierter weltweiter Konferenztourismus dieses Machwerk anzutreiben oder ist tatsächlich irgendjemand der Auffassung, dass bei ca. 25.000 Teilnehmern, wie dieser Tage in Bonn, was der Bevölkerungszahl einer mittleren Kleinstadt entspricht, von Effizienz und Zielstringenz gesprochen werden kann? Es ist lediglich eine Fortsetzung vorausgegangener Schauveranstaltungen, um das Weltgewissen bis zur nächsten Inszenierung zu sedieren. Der nächste Kongress wird dann wieder mit den markigen Worten eingeläutet werden, dass “man jetzt etwas tun müsse, denn es sei bereits fünf vor zwölf“. Diesen Satz ergänzt dann der nächststehende kluge Kopf, dass „es bereits fünf nach zwölf sei“. Unsinn, Wortblasen und Floskeln ad infinitum!
 
Tatsache ist vielmehr, dass sich seit Anlaufen dieser Konferenzmaschinerie nichts, aber auch gar nichts geändert hat. Die Gletscher schmelzen weiter, der Ozean versauert weiter, die Wälder verschwinden weiter usw., usw. Eine endlose Kette von Versäumnissen, von ökologischen Notfällen, die sich immer schneller zu einer Metakrise auswachsen und die Lebensbedingungen auf unserm Planeten drastisch verschlechtern.
 
 
Und warum ändert sich, von lokalen Minierfolgen abgesehen, nichts, zumindest nichts Entscheidendes, nichts Nachhaltiges, nichts global Wirksames?
 
Die Lösung liegt auf der Hand. Wir haben mehr als 190 Staaten auf dieser Erde. Glaubt irgendjemand allen Ernstes, dass sich diese Staaten, auch wenn es gelingt, ein gemeinsames Ziel zu definieren, an dieses Ziel halten werden? Selbst wenn man den heute handelnden Politikern guten Willen unterstellt, wie sieht es mit der nächsten Regierung aus, wie sieht es mit geänderten ökonomischen Rahmenbedingungen aus, wie sieht es in Krisen- und Kriegsfällen aus? Das Klimaziel wird dann derart unwichtig, uninteressant und Nebensache, dass mal wieder jede Zielvorgabe verfehlt wird; gewöhnlich tritt sogar eine weitere Verschlechterung ein. An Begründungen und Entschuldigungen zur fehlenden Zielerreichung herrscht kein Mangel, Ausreden sind das einzige, was im Überfluss vorhanden ist.
 
Die Organisationstheorie, die Psychologie menschlichen Verhaltens und jegliche Gesetzgebung lehren uns, dass Zielvorgaben, die freiwillig getroffen werden und – was das Wichtigste ist – deren Einhaltung nicht durchgesetzt oder gar sanktioniert werden kann, das Papier nicht wert ist, auf welche man die Vorgaben schreibt. Aber solche Papiere täuschen Aktivität vor, helfen über die nächste Wahl, helfen Spenden zu akquirieren, helfen die Gutgläubigen bei Laune und Zuversicht zu halten und helfen am meisten, den Stab der Unfähigkeit, der Ignoranz und der Vergeblichkeit dieser Komödie an den Nachfolger unbeschadet zu übergeben.
 
Aber all die angeführten Punkte, die beliebig noch ergänzt und erweitert werden können, sind lediglich ein Herumdoktern an Symptomen. Die Ursache der Symptome, die eigentliche tödliche Krankheit des Weltkörpers –Auslöser fast aller umweltschädigenden Faktoren! – wird ausgeblendet, ignoriert, tabuisiert und verschwiegen. Die Kausalität von Ursache und Wirkung fällt der Ignoranz staatlich kastrierten Denkens anheim. Religiöse Vorstellungen und Gebräuche frühantiker Wüstenvölker, konzentriert in den monotheistischen Vorstellungen, vollenden die Lähmung der Vernunft.  Es ist das exponentielle Wachstum der Weltbevölkerung, das für alle Komponenten von Umweltzerstörung - von der Verkarstung der Landschaften, der Vermüllung und Vergiftung der Böden und Meere, von der Versiegelung der Landschaften, vom Rückgang der Artenvielfalt und, und, und … - verantwortlich ist.
 
Man mache es sich klar, dass die Erdbevölkerung jährlich um ca. 80 Millionen Menschen netto anwächst, also täglich um ca. 200.000 Köpfe, die Größenordnung einer aufstrebenden Großstadt! Jeden Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr!
 
Man will es nicht hören, will es nicht wissen, dass dies die Ursache nahezu aller Umweltprobleme ist. Und dann treten verantwortungslose Politiker - um nicht zu sagen bösartig-dumme Politiker - auf, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit und fordern höhere Geburtenzahlen.
 
Hat man sich denn schon mal gefragt, was hinter einer derartig abstrusen Forderung steckt?
 
Die Lösung heißt unter anderem: Die einen (z. B. in Deutschland) wollen ihre falsch konstruierten und ineffektiven Sozialsysteme, die anderen (z.B. USA) ihr Wirtschaftssystem, das nur bei Wachstum funktioniert und die dritten (z.B. Türkei) wollen ihre Macht, ihre politische Macht und nicht zuletzt auch ihren religiösen Einfluss (z.B. Vatikan) erhalten. Motive zu Hauf, Motive in jedem Land der Erde, Motive der unredlichsten, kurzsichtigsten, der egoistischsten Art!
 
Dabei ist der Zusammenhang so einfach. Unsere Erde ist ein begrenztes System, ein System von dem jedes Lebewesen seine Lebensressourcen bezieht, ein System, auf dessen Funktionieren das Leben in seiner Gesamtheit basiert. Ist es wirklich so schwer zu verstehen, dass man – um in einem Bilde zu bleiben – in eine Badewanne nicht beliebig viel Wasser einfüllen kann, dass die Aufnahmefähigkeit, die Tragfähigkeit der Erde begrenzt ist und es einen Überlaufpunkt gibt? Oder kann jemand mit einem Gemüseanbau im kleinen Vorgarten seines Einfamilienhauses den Gemüsebedarf aller Bewohner eines Hochhauses stillen?
 
Dies ist die Ursache fast aller Probleme, von denen ein, und wirklich nur ein einziges der Klimawandel ist. Nahezu alle Probleme wären bei einer Erdbevölkerung von 800 Millionen beherrschbar, zumindest aber beherrschbarer, als bei einer Erdbevölkerung von demnächst 8 Milliarden Menschen. Und selbst dann ist ein Ende des Irrsinns noch lange nicht in Sicht!
 
Aber es ist die Tragik des Menschen – und an dieser Tragik gehen die meisten anderen Lebewesen unschuldig durch Menschenschuld mit zu Grunde – dass er nur das macht und machen will, was ihm heute für seine unmittelbare Existenz richtig und wichtig zu sein scheint. Vorausschauendes Denken, antizipatives Denken für Natur, Tierwelt und Menschheit ist ein seltenes Gut und somit den wenigsten der Spezies homo sapiens gegeben.
 
Herzliche Grüße
für pro iure animalis
 
Dr. Gunter Bleibohm und Harald Hoos
 

Mittwoch, 8. November 2017

"Magazin"-Cover zum 50. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution, nebst Reiner-Schöne-Porträt im Heft


Sehr dezent erwähnte das „Magazin“ in seiner Ausgabe vom November 1967 den 50. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution, mit einem wie immer gelungenen Coverbild des Grafikers Werner Klemke. Auch da durfte der obligatorische Kater nicht fehlen.

Kurios, daß das Magazin im selben Heft auf drei Seiten den Liedermacher Reiner Schöne vorstellte, da er kurz danach in den Westen abhaute. Von einem Konzert in Westberlin kam er nicht wieder in die DDR zurück. Er gehörte zu den wenigen abgehauenen Ostkünstlern die im Westen Karriere machten. Schöne wurde der Musicalstar „Berger“ in dem Musical „Hair“ (1969) und weiter in dem Musical „Jesus Christ Superstar“(1972), als Jesus Christus.
 


 

Dienstag, 7. November 2017

7. November 2017: 100. Jahrestag des Beginns der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution

Heute, am 7. November 2017, gedenken wir dem 100. Jahrestag des Beginns der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution.

Aus diesem Anlaß habe ich eine Seite aus der DDR-Kinderzeitschrift "Atze" aus dem Jahre 1966 eingescannt, wo in kurzen kindgerechten Sätzen auf den 1967 stattfindenden 50. Jahrestag der Oktoberrevolution aufmerksam gemacht wurde. Daß nun sogar in Rußland im Jahre 2017 der 100. Jahrestag der Oktoberrevolution nicht mal mehr ein Feiertag ist - 2004 abgeschafft - dies hätte man damals nie für möglich gehalten.

Nicht ohne Grund machte die "Atze" auch auf das großartige Revolutionsbuch von Nikolai Ostrowski aufmerksam. "Wie der Stahl gehärtet wurde" zählt auch heute noch zu meinen Lieblingsbüchern.



 
 
 

Freitag, 3. November 2017

Unrechtsstaat Bundesrepublik Deutschland: Der Fall Gurlitt


»Tür aufgebrochen. Zollfahndung Lindau.« Mit diesen knappen Worten beschreibt der alte und kranke Cornelius Gurlitt die dramatischen Ereignisse vom 28. Februar 2012, als deutsche Zollbeamte in seine Münchner Wohnung eindrangen und seine Sammlung aus über 1500 Kunstwerken beschlagnahmten.

Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft: Bei den Bildern, die Gurlitts Vater Hildebrand im Dritten Reich erworben hat, soll es sich größtenteils um NS-Raubkunst handeln. Doch die Wahrheit sieht anders aus. Die Beschlagnahmung der Sammlung war rechtswidrig!

Maurice Philip Remy, siehe obigen Buchtitel, hat den Fall Gurlitt in jahrelanger Recherche aufgearbeitet, den kompletten Nachlaß Hildebrand Gurlitts gesichtet und als Quelle herangezogen. In diesem Buch präsentiert er seine Ergebnisse:

Der leidenschaftliche Kunsthändler Hildebrand Gurlitt war sicher kein Nazi und Kunsträuber. Der Vorwurf, er habe sich an der Not der jüdischen Mitbürger bereichert und Kunstwerke für Parteigrößen der NSDAP besorgt, ist mit Remys Buch nicht mehr aufrechtzuerhalten. In diesem Licht wird die Verfolgung seines Sohnes Cornelius Gurlitt durch die Behörden zu krassem Unrecht. Remy weist auf der Basis der Ermittlungsakten nach, daß die Durchsuchung der Wohnung Gurlitts in Schwabing und die Beschlagnahmung der Sammlung rechtswidrig war.

1224 Werke, die man in Gurlitts Münchner Wohnung, 239 Werke, die man in seinem Refugium in Salzburg konfisziert hat. 34 Arbeiten, die aus dem Nachlaß stammen. 507 Werke, die von vornherein unbelastet waren, weil sie aus dem Gurlittschen Familienbesitz stammen. Eindeutig identifiziert als Raubgut sind gerade mal fünf!!!!!
 
Der von Deutschland um sein Eigentum gebrachte Cornelius Gurlitt hatte, obwohl er alt und krank war, die gute Idee ein Testament zu machen, wo er die Schweizer Stiftung Berner Kunstmuseum als Erbin seiner Sammlung einsetzte und wo er damit dem Unrechtsstaat Bundesrepublik Deutschland ein Schnippchen schlug.

Es war die Augsburger Staatsanwaltschaft, die die Sammlung von Cornelius Gurlitt wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung beschlagnahmen hat lassen - ein bedenklicher Fall von amtlicher Maßlosigkeit. Die Beschlagnahmung war typisch deutsche Behördenwillkür und so einem Schandland sollte man nichts vererben.

Um die Beschlagnahmung zu legitimieren, mußte die Lüge her, auf ein Verlies gehorteten Raubguts gestoßen zu sein.
Cornelius Gurlitt ist tot. Er wurde geradezu von Deutschland in den Tod getrieben, da er die Aufregungen und die mediale Hetze nicht aushielt.

Ihm wurde übel mitgespielt, dem geistig klaren alten Herrn wurde ein Betreuer zugeteilt, ein probates Mittel um einen Bürger seiner bürgerlichen Rechte zu berauben und ihn zu entmündigen, so wie man es mit hunderttausenden Deutschen macht, die aber nicht in die Schlagzeilen kommen.

Hat nun aber Deutschland sich an das Testament des Cornelis Gurlitt gehalten? Nur einen Teil der Bilder gab man an die Schweizer, einen anderen Teil behielt man bisher und der ist in neuerdings in einer Ausstellung in Bonn in der Bundeskunsthalle zu sehen. Diese Frechheit schreit zum Himmel, weil damit der Wille des verstorbenen Eigentümers mit Füßen getreten wird - Unrechtsstaat Bundesrepublik Deutschland.

PS in punkto NS-Raubkunst:

Ja, die Nazis raubten Kunst, aber die Amerikaner und Russen raubten nach dem 2. Weltkrieg noch viel mehr Kunst aus dem besiegten Deutschland. Davon spricht man nicht, aber man reagiert geradezu hysterisch beim Thema NS-Raubkunst und dies nicht etwa von Seiten der Ausländer, sondern die Deutschen selber sind es, die dieser angeblichen political-correctness-Hysterie frönen. Widerlich!

Montag, 30. Oktober 2017

Uwe Steimle und Michael Seidel - Bewahrer von DDR-Kulturerbe

Gestern lief im MDR mal wieder „Steimles Welt“.
Raus aus der Großstadt, hinein in die Provinz - Uwe Steimle wanderte zusammen mit Michael Seidel in unser geliebtes mitteldeutsches Hinterland. Bei „Kaffee-Kurt“, einer Bude mitten im Wald im Schwarzwassertal genoß er Bohnenkaffee aus Guatemala. Im Kirnitzschtal traf er die umwerfend komischen „Dresdner Stadtschnepp"-Musikanten und auch hier hatte Steimle die Zivilcourage, was ihn von den meisten heutigen Künstlern wohltuend unterscheidet und er frotzelte wider die widerliche heutige political-correctness, als Seidel anfing ein Lied über eine Muezzin anzustimmen und Steimle ihn daran hinderte, mit der Begründung, daß das nicht gehe, da das dann nicht gesendet wird.
 
Ebenso mutig sein Einwurf bei der Wanderung an einem Bachlauf durch das schöne Kirnitzschtal, daß in Mülsen (Sachsen) die Syrer sich an den dortigen Forellen gütlich getan hätten. Ja, seinen Mund läßt sich Steimle nicht verbieten. Er ist meiner Meinung nach der einzigste Künstler unserer Heimat, der unsere DDR-Identät und unser Kulturerbe, welche man uns austreiben will, hoch hält.
 
Einfach großartig, diese beiden: Uwe Steimle und Michael Seidel!
 
Hier die Sendung in der mdr-Mediathek:
 
 
Eine frühere wunderbare Sendung von Uwe Steimle:
 
Die kriechende Raupe am Anfang der Sendung

Steimle mit seinem DDR-Kultauto, dem Wartburg-Tourist

Steimle und Seidel genießen die aus der DDR bekannte Waldmeister-Brause
 
Mitten im Wald: Kaffee-Kurts Verkaufsbude
 
Kaffee-Kurt

Die Dresdner Stadtschnepp-Musikanten

Die Dresdner Stadschnepp-Musikanten, Seidel und Steimle im Kirnitzschtal

Seidel stimmt das Lied vom Muezzin an...eine köstlich politische Szene
 

Sonntag, 29. Oktober 2017

Hugo Egon Balder: „Wir hatten früher Sex, Drugs und Rock´n Roll und heute haben wir Frauenquote, Rauchverbot und Laktoseintoleranz!“



Die Ikone der deutschen Hippie-Bewegung, Uschi Obermaier, aus einer Westillustrierten ausgeschnitten von mir als Jugendlicher im Jahre 1968

Der Fernsehsender VOX zeigt gestern Abend eine große Dokumentation. Unter dem Titel "50 Jahre Flower Power – Hippies, Hasch und freie Liebe" begab man sich auf Spurensuche zurück in die turbulente Hippie-Zeit, die unser Lebensgefühl und unsere Kultur geprägt hat.


'Langhaarige Faulenzer, ungewaschene Gammler, sie schlafen mit jedem und nehmen dauernd Drogen' – als die Hippies vor 50 Jahren im Sommer 1967 von Amerika aus die Welt auf den Kopf stellen, trifft die Flower-Power-Bewegung auf jede Menge böse Vorurteile und Kritik.

1967 breitet sich die Hippie-Bewegung von San Francisco bis nach Deutschland aus. Als sexuell freizügige „Gammler“ mit Drogenaffinität rüttelten junge Rebellen an Tabus der Spießergesellschaft. U. a. blickte Exkommunarde Rainer Langhans (Jahrgang 1940) und Moderator Hugo Egon Balder (Jahrgang 1950) zurück auf bunte und freiheitlichere Zeiten.
 
Rainer Langhans (77)

Hugo Egon Balder (67)
 

Den Nagel auf den Kopf haute in dieser Doku Hugo Egon Balder mit dem Vergleich 1967 zu 2017:
 
Wir hatten früher Sex, Drugs und Rock´n Roll und heute haben wir Frauenquote, Rauchverbot und Laktoseintoleranz!

Samstag, 28. Oktober 2017

Die unsoziale Fratze der CDU: Jana Schimke, Mitglied im Ausschuß für Arbeit und Soziales der CDU


Angela Merkel wirbt für sich und sagt: "Wir wollen ein Deutschland, in dem jeder gut und gerne lebt." Katja Kipping, Vorsitzende der Partei "Die Linke", sagt: "Die Regierung 'Merkel' hat dieses Land zu einem Land der Millionäre und der Millionen in Armut gemacht."

Tatsache ist, daß das Einkommen von Millionen Bundesbürgern kaum noch für den Lebensunterhalt reicht. Löhne, Steuern, Vermögen: Muß Deutschland sozial gerechter werden?

Über diese Fragen diskutierte am vergangenen Donnerstag Michel Friedman mit Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion „Die Linke“, und Jana Schimke, Mitglied im Ausschuß für Arbeit und Soziales der CDU, in der Sendung "Studio Friedman" bei n24.

Bezeichnend für die volksfeindliche unsoziale Haltung der CDU waren in dieser Sendung die Ansichten der Jana Schimke. Auf die Vorhaltung von Matthias Birkwald (Die Linke), daß in Deutschland 36 Milliardäre in Deutschland genau so viel Vermögen besitzen wie die Hälfte aller Deutschen und daß es 12 Millionen Menschen in Deutschland gibt, die in Armut leben, antwortete sie frech: „Sie können doch das eine Schicksal nicht mit dem Schicksal der anderen aufwiegen! Das ist DDR pur!“

Nach Ansicht der volksfeindlichen CDU ist Reichtum und Armut also Schicksal? Na, dann lieber „DDR pur“, wo es keine Milliardäre und keine Obachlosen gab, als dieses brutale unmenschliche Gesellschaftssystem in der Bundesrepublik Deutschland!
 
Nein, es ist eben kein Schicksal ob man reich oder arm ist, sondern eine Frage des Gesellschaftssystems, ob kapitalistisch oder sozialistisch, wobei die DDR kein Vorzeigebeispiel einer sozial gerechten Gesellschaft war, denn auch in der DDR gab es reich und arm, wenngleich nicht in dem perversen Ausmaß wie es in kapitalistischen Ländern herrscht. Ein positives Beispiel für eine gerechte Gesellschaft war das kleine sozialistische Albanien, wo ein Direktor nur wenig mehr als ein Hilfsarbeiter an Lohn bekam und wo es eine einheitliche Rente gab.

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Grandiose Jungfernrede von Bernd Baumann (AfD) im Deutschen Bundestag (24.10.2017)




Eine grandiose Jungfernrede von Bernd Baumann zur Eröffnung des 19. Deutschen Bundestages. Allerdings lag Baumann teilweise richtig, teilweise falsch, denn die KPD-Politikerin Clara Zetkin konnte im März 1933 gar nicht das älteste Mitglied des Reichstages sein, weil sie dem Parlament nicht mehr angehören durfte, da die Abgeordneten der KPD rechtswidrig vom Reichstagspräsidenten (Hermann Göring, NSDAP) an der Ausübung ihrer Mandate gehindert wurden.


Zetkin hatte allerdings im August 1932 den Reichstag als Alterspräsidentin eröffnet.

Das volksfeindliche Adenauer-Regime machte es 1952 nicht viel anders als die Systemparteien 2017 mit ihren widerlichen Taschenspielertricks, nur damit kein AfD-Abgeordneter als Alterspräsident den 19. Deutschen Bundestag eröffnen konnte. Mit diesem Manöver zeigten die Systemparteien, daß sie keine Demokraten sind, wie sie immer vorgeben. Aber das ist ja in in der BRD nichts neues.
 
Im Januar 1952 wurde die Geschäftsordnung des Bundestages geändert, wodurch die KPD den Fraktionsstatus und damit das Recht verlor, Anträge und Anfragen zu stellen.

Und 1956 verbot man kurzerhand die KPD. Demokratie sieht anders aus!

Montag, 23. Oktober 2017

Nazi-Spruch von SPD-Vize Ralf Stegner



1937 bauten die Nationalsozialisten das Konzentrationslager Buchenwald in der Nähe von Weimar. Der Spruch „Jedem das Seine“ (in der Bedeutung von „Jedem, was er verdient“) steht von innen lesbar über dem Haupttor. Er richtete sich somit direkt an die Lagerinsassen.

Wie man oben sehen kann, verwendet SPD-Vize Ralf Stegner ungeniert diesen menschenverachtenden Nazi-Spruch bei Twitter, dahinter sogar noch ein lachender Smiley!

Wo bleibt der Aufschrei der Antifa, der Aufschrei all der Medien, die aufjaulen wenn AfD-Gauland oder AfD-Höcke angeblich nazistisches von sich geben?

Schweigen im Walde! Widerlich, dieses mit zweierlei Maß messen!

Samstag, 21. Oktober 2017

Krankes bundesdeutsches Gesundheitswesen


Was war das doch für eine bürgerfreundliche Zeit in der DDR! Besonders das Gesundheitswesen der DDR war für den Bürger da und jetzt, in der Bundesrepublik Deutschland? Ein Gesundheitswesen welches den Namen „Gesundheit“ nicht verdient, weil es eine einzige Krankheit ist.

Hatte man zu DDR-Zeiten eine Halsentzündung oder Ohrenschmerzen, dann ging man einfach in die Poliklinik zum HNO-Arzt, meldete sich dort und nahm im Wartezimmer Platz. Nach einiger Wartezeit wurde man behandelt, bekam den Hals ausgepinselt oder eine Penicillin-Spritze und einen Krankenschein.

Heute kann man bei einer schmerzhaften Ohrenentzündung verrecken, weil man bei einem HNO-Arzt ohne Termin nicht dran kommt. Dies passierte mir dieser Tage. Mit mächtigen Ohrenschmerzen fuhr ich zum HNO-Arzt. Dort am Tresen im Wartezimmer guckte mich die Vorzimmerdame an wie eine Gans wenns blitzt, ob meinem Begehr behandelt zu werden. „Ja haben Sie denn einen Termin?“, so ihre verwunderte Frage, die mir so absurd vorkam, als wenn man beim Bäcker 5 Brötchen kaufen möchte und die Verkäuferin fragt einen, ob man denn vorbestellt hätte. Ich mußte dieser Dame erklären, daß ich vor ein paar Monaten noch nicht ahnen konnte, daß ich jetzt Ohrenschmerzen hätte und vorsorglich einen Termin mir besorgt hätte. Das schien ihr nicht einzuleuchten, denn die Antwort war, daß ohne Termin keine Möglichkeit bestände zum Arzt zu kommen und einen Termin gäbe es frühestens in ein paar Wochen. „Ja wollen Sie nun einen Termin, oder wollen Sie keinen?“

Nein, ich wollte keinen Termin, sondern ließ mich nicht abwimmeln und bestand darauf behandelt zu werden. Zähneknirschend gab sie nach und meinte, daß ich am Nachmittag noch einmal kommen könne, aber da viel Zeit mitbringen müsse, da ich dann irgendwie dazwischen geschoben werden müsse. Dabei tat sie so, als wenn das eine große Ausnahme und Gnade sei. Am Nachmittag ich dann wieder hin und nach langer Wartezeit endlich beim Arzt und wurde dann anstandslos behandelt (Antibiotika und Einlagen im Ohr). Daß dieser Arztbesuch dringend war, stellte sich dabei heraus, aber ohne meine zähigkeit wäre ich abgewiesen worden und nach ein paar Tagen ein Fall fürs Krankenhaus gewesen.

Daß dieses bundesdeutsche Gesundheitswesen bis ins Mark desolat und menschenfeindlich ist, siehe dazu auch diesen Blogbeitrag:    


Wenn jetzt die Verhandlungen zur Bildung einer Regierung stattfinden, dann sollten sich die Teilnehmer nicht um Probleme kümmern, die den Bürger wenig tangieren, sondern um die existentiellen Dinge, Dinge wo es um Leben und Tod geht, wie beim Gesundheitswesen. Dieses muß dringendst auf den Stand gebracht werden, den wir zu DDR-Zeiten schon einmal hatten, wo man bei Ärzten ohne Termin, ohne Privatversicherung (die es zu DDR-Zeiten nicht gab), behandelt wurde und wo man für Medikamente nicht noch zuzahlen mußte. Allerdings sind unsere Politiker weltfremd und abgehoben, wissen gar nicht wo alles im Argen liegt in Deutschland. Woher sollen sie es auch wissen, denn sie sind privat krankenversichert, müssen sich nicht anstellen, bekommen ihre Termine zu jeder Zeit, sind Establishment, welches abgehoben vom Volk lebt.
 
 
Noch ein paar Beispiele des desolaten deutschen Gesundheitswesens:

http://barrynoa.blogspot.de/2012/10/desolates-deutsches-gesundheitswesen.html


Mittwoch, 18. Oktober 2017

"Junges Mädchen" und "Großmutter" von Hans Volkert

Vor über 6 Jahren schrieb ich hier im Blog eine Erinnerung an Hans Volkert 1878-1945, siehe:


Dieser Tage bekam ich von einer netten Blogleserin zwei Originalgrafiken von Hans Volkert, die ich auch den Lesern meines Blogs, und da natürlich den Kunstfreunden, nicht vorenthalten möchte.
 
 

 

Dienstag, 17. Oktober 2017

Fische und Zwerghuhn Braunchen in der Herbstsonne

Als wenn die Fische im Gartenteich wüßten, daß es bald zur Winterruhe geht und sie die letzte warme Sonne, die es heute am 17. Oktober 2017 noch einmal gab, ausnützen müßten, denn stundenlang sind sie an der Wasseroberfläche und dies nur an den sonnigen Ecken.

Auch das kleine Zwerghuhn Braunchen hat sich heute zum Eierlegen nicht etwa den schattigen Stall ausgesucht, sondern die sonnige auf der Terrasse stehende Hundebox, die ich als Hühnernest umfunktioniert habe.



Sonntag, 15. Oktober 2017

Gartenzauber am 15. Oktober 2017

Was für ein warmer und sonniger Tag, heute am 15. Oktober 2017!

Da muß man einfach den Fotoapparat zücken und im Garten fotografieren!